zum Inhalt springen

Kalender


No events to display
18.30 - 19.30
SCREENING

Carte Blanche an Nicolas Jasmin

Blickle KinoBelvedere
Erwachsene: EUR 5
Jahreskartenbesitzer Belvedere: Veranstaltung kostenlos mit gültigem Eintrittsticket
Freunde des Belvedere: Veranstaltung kostenlos mit gültigem Eintrittsticket
Senioren (ab 65 Jahren): EUR 5
Studenten (19-27 J.): EUR 3.5
Im Rahmen einer „Carte Blanche“ wählt Nicolas Jasmin das Filmprogramm für einen Abend im Blickle Kino aus. Sein Umgang mit der Aneignung von existierendem Filmmaterial liegt dieser Auswahl zu Grunde. Jasmins Mikroanalysen von Szenen und Sequenzen werden in ein großes Ganzes zurückgeführt.

Johann Lurf, Twelve Tales Told, 2014
Nancy Holt und Robert Smithson, Mono Lake, 1968-2004
Ulay, Da ist eine kriminelle Berührung in der Kunst, 1976
Marina Faust, Me Two, 1999
Will Benedict und Steffen Jørgensen, I Spend Too Much Time Outside, 2018
Axel Stockburger, Aleph Series-Love, 2003
Alexander Jackson Wyatt, Take Two (Priceless Souvenir), 2019
Axel Stockburger, Aleph Series-Hate, 2003
Marina Faust, Cruise, 2010
Johann Lurf, ★, Trailer, 2018
Josh Müller und Werner Moser, The Board, bande-annonce, 2019
Franz Schubert, Kerze, 2008

#NicolasJasmin
Treffpunkt: Kassa, Belvedere 21; Arsenalstraße 1, 1030 Wien
Kontakt: +43 1 79557-770, public21@belvedere.at
Veranstaltungsart:
Film & Video
18.30 - 20.00
SCREENING

VERSCHOBENE HEIMAT – KURZFILMPROGRAMM OBERHAUSEN

Blickle KinoBelvedere
Erwachsene: EUR 5
Jahreskartenbesitzer Belvedere: Veranstaltung kostenlos mit gültigem Eintrittsticket
Freunde des Belvedere: EUR 3
Senioren (ab 65 Jahren): EUR 5
Studenten (19-27 J.): EUR 3.5
Kurzfilmprogramm Neue Heimat der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen
 
Wildnis
Helena Wittmann, DE 2013, 12 Min., OFmeU
You and me
Karsten Krause, DE 2009, 4 Min., Englisch
I’m Not the Enemy
Bjørn Melhus, DE 2011, 13 Min., Englisch
Sieben Mal am Tag beklagen wir unser Los und nachts stehen wir auf, um nicht zu träumen
Susann Maria Hempel, DE 2014, 18 Min., OFmeU
Däwit
David Jansen, DE 2015, 15 Min., ohne Dialog
Das offenbare Geheimnis
Eva Könnemann, DE 2015, 29 Min., OFmeU
 
Die Arbeiten dieses Programms, das die besten deutschen Kurzfilme der letzten zehn Jahre vereint, werfen einen neuen Blick auf Familie und Heimat in Deutschland. Während Helena Wittmanns Kamera langsam Wohnräume durchmisst, verlassen die Protagonist_innen das Haus kaum mehr. Überall lauern Dämonen. Auch bei Bjørn Melhus, der den Umgang einer kriegführenden Gesellschaft mit ihren Veteranen klug hinterfragt. Dagegen führt Susann Maria Hempel eine speziell ostdeutsche Erfahrung nach 1989 traumwandlerisch als explodierte Puppenstube wieder auf. Die assoziative Animation Däwit erzählt, wie ein Junge notgedrungen unter Wölfen aufwächst. Am Ende versucht Eva Könnemann, eine ländliche Siedlung am Rande des Ruhrgebiets mit der Kamera zu erfassen, und entwickelt dabei aus Mangel an Produktionsmitteln eine neuartige künstlerische Form und Arbeitsweise. (Internationale Kurzfilmtage)
Treffpunkt: Kassa, Belvedere 21; Arsenalstraße 1, 1030 Wien
Kontakt: +43 1 79557-770, public21@belvedere.at
Veranstaltungsart:
Film & Video
18.30 - 20.00
SCREENING

FOKUS ARCHITEKTUR: Geschichte, Raum, Nation #1

Blickle KinoBelvedere
Erwachsene: EUR 5
Jahreskartenbesitzer Belvedere: Veranstaltung kostenlos mit gültigem Eintrittsticket
Freunde des Belvedere: EUR 3
Senioren (ab 65 Jahren): EUR 5
Studenten (19-27 J.): EUR 3.5
Bigger Than Life
Adnan Softić, DE 2018, 30 Min., Englisch mdU
Buch und Regie: Adnan Softić, Kamera: Helena Wittmann, Adnan Softić, Schnitt: Nina Softić, Musik: Daniel Dominguez Teruel, Adnan Softić, Sounddesign: Daniel Dominguez Teruel

Bigger Than Life ist ein Musikfilm in vier Akten. Im Fokus steht die Fabrikation von Nationalgeschichte durch Architektur und Stadtplanung. „Skopje 2014“ heißt der monumentale Bauplan der mazedonischen Regierung, die ihre Hauptstadt als Wiege der antiken Hochkultur und als Ursprung Europas inszenieren möchte. Ist das etwas Neues? Kaufen wir ihnen die Geschichte ab?
In Bigger Than Life faszinierte die Überschreibung der Vergangenheit mit einer großen architektonischen Fantasiegeschichte. In Skopje lässt sich derzeit genau verfolgen, wie sich der Prozess der kollektiven Einbildung in „real time“ abspielt, wie eine noch nie zuvor dagewesene „Erinnerung“ vor unseren Augen in die Architektur eingeschrieben wird. Der Fall „Skopje“ ist weniger spezifisch als charakteristisch: Das Besondere daran ist nur sein Vermögen, wichtige Themenkomplexe wie ein Knoten zusammenzuhalten. Der Film verortet und verhandelt die gegenwärtigen Nationalfantasien auf einer ästhetischen Ebene. Ethik und Ästhetik, Nation und Narration, Historie und Hysterie sind hier mehr als nur bloße Wortspielereien. (Adnan Softić)
 
Darauf folgt ein Überraschungsfilm, AT 2018, Länge ca. 24 Min.

Im Anschluss Gespräch mit Lotte Schreiber und Adnan Softić.
Treffpunkt: Kassa, Belvedere 21; Arsenalstraße 1, 1030 Wien
Kontakt: +43 1 79557-770, public21@belvedere.at
Veranstaltungsart:
Film & Video
20.30 - 23.00
SCREENING

FOKUS ARCHITEKTUR: Geschichte, Raum, Nation #2

Blickle KinoBelvedere
Erwachsene: EUR 5
Jahreskartenbesitzer Belvedere: Veranstaltung kostenlos mit gültigem Eintrittsticket
Freunde des Belvedere: EUR 3
Senioren (ab 65 Jahren): EUR 5
Studenten (19-27 J.): EUR 3.5
Charleroi. The Land of 60 Mountains
Guy-Marc Hinant, BE 2018, 126 Min., OFmeU
Regie: Guy-Marc Hinant, Kamera: Vincent Pinckaers, Schnitt: Simon Arazi, Sounddesign: Laszlo Umbreit, Produzent: Cyril Bibas

Mit dieser phänomenologischen Untersuchung des belgischen Industriestandorts Charleroi schafft der Filmemacher ein vielschichtiges Porträt einer europäischen Stadt im Umbruch. Als ehemaliges Zentrum der Kohle- und Stahlindustrie war Charleroi lange Zeit auf dem Abstellgleis. Inzwischen ist die Stadt mitten im Strukturwandel angekommen. Doch wie dieser Begriff bereits verrät, ist auch das nur ein Zustand des Übergangs. Der Film erzählt von der Vergangenheit des Orts und blickt dabei in die Zukunft, widmet sich René Magritte und dem Entdecker des Urknalls, lässt die Bewohner_innen eines Obdachlosencamps gleichermaßen zu Wort kommen wie die aktuellen Schlüsselfiguren der Stadterneuerung. (Lotte Schreiber)
 
Im Anschluss Gespräch mit Guy-Marc Hinant und Gastkuratorin Lotte Schreiber.

In Kooperation mit CROSSING EUROPE Filmfestival Linz.
Treffpunkt: Kassa, Belvedere 21; Arsenalstraße 1, 1030 Wien
Kontakt: +43 1 79557-770, public21@belvedere.at
Veranstaltungsart:
Film & Video
18.30 - 20.00
SCREENING

An der Schnittstelle. Filme und Filmfragmente von Maria Lassnig und Mara Mattuschka

Blickle KinoBelvedere
Erwachsene: EUR 5
Jahreskartenbesitzer Belvedere: Veranstaltung kostenlos mit gültigem Eintrittsticket
Freunde des Belvedere: Veranstaltung kostenlos mit gültigem Eintrittsticket
Senioren (ab 65 Jahren): EUR 5
Studenten (19-27 J.): EUR 3.5
Kopf, Maria Lassnig, A/US ca. 1970, 1:07 Min.
Stone lifting a self portrait in progress, Maria Lassnig, A/US 1971–74, 7:04 Min.
Moonlanding /Janus Head, Maria Lassnig, A/US 1971–74, 7:01 Min.
Selfportrait, Maria Lassnig, A/US 1971, 5 Min.
Callas 3000, Mara Mattuschka, A, 1989-2019, 3 Min.
Bacon, Mara Mattuschka Chris Haring, A, 2013-2019, 13 Min.
Dance of Oh, Mara Mattuschka, A, 2018-2019, 3 Min.
 
„Nachdem Maria Lassnig Europa 1968 verlassen hatte, verglich sie ihre Ankunft in New York und ihr neues amerikanisches Leben mit einer Landung auf dem Mond“ (Jocelyn Miller). Die ausgewählten Kurzfilme entstanden alle um diese Zeit herum, in der Lassnig die eng mit ihren Körperempfindungen verknüpfte Sicht- und Wahrnehmungsweisen auslotete. Im Dialog mit Lassnigs Arbeiten zeigt die Künstlerin Mara Mattuschka Szenen aus ihren neueren längeren Filmen. In diesen bewegt sie sich zwar vom experimentellen kurzen Format zum Spielfilm hin, doch alle Arbeiten durchzieht das Interesse der bildenden Künstlerin und Filmemacherin an Körpern, an Nacktheit und an der „Diskrepanz zwischen der Einstellung des Menschen zum Innenleben und zur Außenwelt“ (Gunda Achleitner).
 
Im Anschluss Gespräch mit Mara Mattuschka und Hans Werner Poschauko
(langjähriger Assistent Maria Lassnigs, Vorstandsmitglied 
Maria Lassnig Stiftung), moderiert von Dietmar Schwärzler (sixpackfilm).

Bild: 
Maria Lassnig, Kopf, ca. 1975, © Maria Lassnig Stiftung
 
Treffpunkt: Kassa, Belvedere 21; Arsenalstraße 1, 1030 Wien
Kontakt: +43 1 79557-770, public21@belvedere.at
Veranstaltungsart:
Film & Video
18.30 - 20.00
SCREENING

Blickle Archives Series #35: Michael Endlicher

Blickle KinoBelvedere
Erwachsene: EUR 5
Jahreskartenbesitzer Belvedere: Veranstaltung kostenlos mit gültigem Eintrittsticket
Freunde des Belvedere: EUR 3
Senioren (ab 65 Jahren): EUR 5
Studenten (19-27 J.): EUR 3.5
What What What, AT 2011/17, 1:05 Min., engl. OF
Performance: Shouting 130 Words against the Light, 2019, ca. 3:40 Min., Deutsch
Ich bin total gesund, AT 2013, 2:40 Min., dt. F
Discussion, AT 2004/16, 3:34 Min., engl. F
I am Gerhard Richter, AT 2012, 4:40 Min., engl. F
Ich möchte Folgendes klarstellen, AT 2019, 12 Min., dt. F
u.a.
 
Für diese Ausgabe der Blickle Archive Series hat Michael Endlicher ein neues Video gestaltet und eine neue Performance konzipiert. Beide Arbeiten kreisen um den gesprochenen Text. Während beim Liveauftritt der Text zur buchstäblichen Anrufung wird, spielt der Künstler im Video mit Floskeln und Phrasen, die durch die jeweilige Zusammenstellung ihre Konnotation verändern. Wie beim TV-Format Nachrichtensendung setzt sich Endlicher selbst ins Bild. Er verliest etwas mit fremder Stimme, während im Hintergrund die Farben in der Greenbox, die durch einen diagonalen Strich in zwei Felder geteilt ist, wechseln. Beide Felder durchlaufen jeweils in entgegengesetzter Richtung einmal den Farbkreis und kommentieren damit das Gesagte. Sprache, Stimme und Farbe als künstlerische Ausdrucksmittel sind in einem komplexen Bedeutungsnetz verwoben und führen das Publikum immer wieder aufs Glatteis der Eindeutigkeit.

„Endlichers künstlerisches Movens ist Provokation, ist Aufforderung und Vermittlung und daher immer an eine/n oder mehrere Adressat_innen gerichtet: entweder an die Rezipient_innen, an sich selbst oder im erweiterten Sinn als Kritik an kunstinstitutionellen Strukturen.“ (Natalie Deewan)
 
Im Anschluss Gespräch mit Michael Endlicher.
Treffpunkt: Kassa, Belvedere 21; Arsenalstraße 1, 1030 Wien
Kontakt: +43 1 79557-770, public21@belvedere.at
Veranstaltungsart:
Film & Video
18.30 - 20.00
SCREENING

FOKUS ARCHITEKTUR / IN KOOPERATION MIT SIMMERING WORKS

Blickle KinoBelvedere
Erwachsene: EUR 5
Jahreskartenbesitzer Belvedere: Veranstaltung kostenlos mit gültigem Eintrittsticket
Freunde des Belvedere: EUR 3
Senioren (ab 65 Jahren): EUR 5
Studenten (19-27 J.): EUR 3.5
Arbeiter verlassen die Fabrik
Harun Farocki, DE 1995, 36 Min., Farbe und schwarz-weiß, dt. OF
Die erste Kamera in der Geschichte des Films war auf eine Fabrik gerichtet, aber hundert Jahre später lässt sich sagen, dass die Fabrik den Film kaum angezogen, sondern eher abgestoßen hat. Der Arbeits- oder Arbeiterfilm ist kein Hauptgenre geworden, der Platz vor der Fabrik ist ein Nebenschauplatz geblieben. Das Werkstor formiert die von der Arbeitsordnung vergleichzeitigten Arbeiterinnen und Arbeiter, die Kompression erzeugt das Bild einer Arbeiterschaft. (Harun Farocki)
 
Filmrolle Eine Einstellung zur Arbeit
Zu sehen sind die Ergebnisse von 15 Workshops, die von 2011 bis 2014 abgehalten wurden und an denen Filmemacher_innen aus 15 Städten – von Hangzhou über Łódź bis Mexico City – teilnahmen. Die in Zusammenarbeit mit Harun Farocki und Antje Ehmann entstandenen Filme folgen strengen Vorgaben: Sie dürfen nicht länger als zwei Minuten sein, keinen Schnitt enthalten, und sie müssen das Thema Arbeit behandeln. Über die Produktionsorte informieren die Piktogramme von Alice Creischer und Andreas Siekmann. (HKW Berlin)
Im Anschluss Kuratorinnengespräch mit Antje Ehmann (Kuratorin und Filmemacherin).
 
Auf amol a Streik
Ruth Beckermann, Josef Aichholzer, AT 1978, 24 Min., dt. OF
Semperit Traiskirchen, 17. 4. bis 11. 5. 1978: In der Reifenfabrik findet der erste mehr als dreiwöchige Streik in Österreich seit Kriegsende statt. Mit Interviews, Fotos, Grafiken und einer Gesprächsrunde mit Streikenden zeigt der Film den Verlauf des Streiks. Er gibt Einblick in die Haltung der Gewerkschaft – zwischen Nähe zu den Beschäftigten und Verpflichtungen gegenüber den Unternehmern.
 
 
In Kooperation mit Simmering Works, einem Projekt im Rahmen des Shift-III-Programms der Stadt Wien, kuratiert von Karoline Mayer und Marlene Rutzendorfer.
Treffpunkt: Kassa, Belvedere 21; Arsenalstraße 1, 1030 Wien
Kontakt: +43 1 79557-770, public21@belvedere.at
Veranstaltungsart:
Film & Video
18.30 - 21.00
SCREENING

FOKUS ARCHITEKTUR: Karl Schwanzer

Blickle KinoBelvedere
Erwachsene: EUR 5
Jahreskartenbesitzer Belvedere: Veranstaltung kostenlos mit gültigem Eintrittsticket
Freunde des Belvedere: EUR 3
Senioren (ab 65 Jahren): EUR 5
Studenten (19-27 J.): EUR 3.5
Unter dem Pflaster, der Strand (Sous les pavés, la plage / Under the Pavement, the Beach)
Sasha Pirker, AT 2011, 5 Min., ohne Dialog

Sasha Pirker erzählt mit ihrem Film eine kurze Geschichte des Belvedere 21 (damals 21er Haus). Ein Moment wird filmisch festgehalten, Fragmente von Materialität werden in einer einzigen Einstellung sichtbar. Der Augenblick wird nach und nach eindeutig, wird so in die Geschichte des Hauses eingeschrieben. Er thematisiert Vergangenheit und Zukunft. Der Film zelebriert diesen einen Moment – mit Licht und Ton. Das Licht gibt den Blick frei für mögliche Assoziationen und für das Wesen von Film an sich. (Sasha Pirker)
 
Rollerball
Norman Jewison, US 1975, 125 Min., OFmdU
Regie: Norman Jewison, Kamera: Douglas Slocombe, Schnitt: Antony Gibbs, Art Director: Robert Laing
Mit James Caan, John Houseman, Maud Adams, John Beck u. a.

Rollerball spielt in einer postapokalyptischen Gesellschaft, aus der Armut, Seuchen und Rassismus eliminiert wurden. Megakonzerne und deren Gesellschafter_innen, die scheinbar nur zum Wohl der Gemeinschaft handeln, verwalten die Nation gemeinsam mit dem Supercomputer „Zero“. Um den Hunger der Massen nach realem Krieg zu stillen, wurde „Rollerball“ erfunden, eine an antike Gladiatorenkämpfe gemahnende Mischung aus Rollerskating und Wrestling.
Der Kultstatus des Films in Architekturkreisen ergibt sich durch die aufwendig gedrehten Außenaufnahmen: Die allgemeine „Energieverwaltung“ ist tatsächlich die Zentrale von BMW in München, geplant von Karl Schwanzer, während das alte BMW-Museum als Vorlage für das ovale Bibliotheksgebäude im Film diente.
 
Im Anschluss Gespräch mit Sasha Pirker und Gastkuratorin Lotte Schreiber.
Treffpunkt: Kassa, Belvedere 21; Arsenalstraße 1, 1030 Wien
Kontakt: +43 1 79557-770, public21@belvedere.at
Veranstaltungsart:
Film & Video
18.30 - 20.30
SCREENING

Blickle Archive Series #37: Fanni Futterknecht

Blickle KinoBelvedere
Erwachsene: EUR 5
Jahreskartenbesitzer Belvedere: Veranstaltung kostenlos mit gültigem Eintrittsticket
Freunde des Belvedere: EUR 3
Senioren (ab 65 Jahren): EUR 5
Studenten (19-27 J.): EUR 3.5
Raphael, IT 2011, 3:24 Min.
Blues, IT 2008, 4:25 Min.
An Object with a Sharp Beginning, AT 2014, 29 Min.
We will not let you go, AT 2018, Performance-Exzerpte
Across the White, AT 2015, 26 Min.
u.a.
Alle Arbeiten in engl. OF
 
Fanni Futterknechts künstlerische Praxis verbindet Performance und Video. Futterknecht inszeniert tableauartige Situationen und performative Bildelemente zwischen Skulptur und Design, die gleichberechtigt mit den Akteur_innen die Bühne beherrschen. Theatralik und Spiel bestimmen die Sprache, derer sich die Künstlerin bedient, um kunstimmanente Themen durchzudeklinieren. In An Object with a Sharp Beginning wie auch in Across the White sind die Figuren verfremdet und die Darsteller_innen maskiert, denn es geht um kulturell codierte Verhaltensformen und Ästhetizismen, die buchstäblich „ausgestellt“ werden: „Akteure und Requisiten bespielen gleichwertig eine Ebene, eine weiße Fläche, einen weißen Raum, beleben ein Weiß, das Unterschiede neutralisiert“ (Andreas Spiegl). In ihren neuesten performativen Arbeiten untersucht Futterknecht das Individuum im Zusammenhang mit der Gruppe. Sie thematisiert Gemeinsamkeit, Isolation, Wertsysteme und Machtstrukturen mit minimalistischen Handlungen und Texthinweisen und macht sie dadurch sichtbar und veränderbar.
 
Im Anschluss Gespräch mit Fanni Futterknecht.
Treffpunkt: Kassa, Belvedere 21; Arsenalstraße 1, 1030 Wien
Kontakt: +43 1 79557-770, public21@belvedere.at
Veranstaltungsart:
Film & Video